27-01-2021, 01:02 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-01-2021, 01:03 AM von Mo84. Edited 1 time in total.)
(26-01-2021, 09:34 PM)BIRDIN schrieb: ... Zur Dimensionierung der Leitung in unseren Birds:
Die Stromtragfähigkeit sollte meiner Meinung nach problemlos gegeben sein denn wenn der Alternator defekt ist fließt der gesamte Strom aus der Batterie und da darf der Wagen auch nicht abfackeln. Ich denke die Lasten sind eher unter dem Aspekt verteilt worden dass das Ammeter nen vernünftigen Ausschlag anzeigt wenn der Alternator richtig funktioniert als auch beim Entladen der Batterie.
Der berechnete Widerstand des Ammeters bei 51 °C liegt bei 0,0007 Ohm also praktisch Null. Ist ja auch nur ein starrer, kurzer Kupferleiter.
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Ich habe meine Erfahrung mit der Dimensionierung im Fahrzeug schon vor einigen Jahren gemacht:
Zuerst mal, ich habe das Fahrzeug mit vier H4 Scheinwerfern gekauft (ohne Relaisumrüstung).
Bei mir ging in einer meiner ersten Nachtfahrten bei Fernlicht plötzlich das Licht komplett aus und erst als ich das Fernlicht panikartig ausgetreten (abgeschaltet) hatte, war zumindest das Abblendlicht wieder an. Nach kurzer Zeit konnte ich das Fernlicht wieder einschalten, wenige Momente später ging das Licht aber wieder komplett aus. Absolute Finsternis. :omg:
Was ist passiert? Der Bimetall Kontakt im Fußschalter hat sich durch den hohen Strom der darüber floss, verbogen und geöffnet.
Gottseidank muss ich sagen, sonst wäre vielleicht da schon eine Leitung in Rauch aufgegangen. Ich habe das als Sicherheitsaspekt von Ford angesehen - als Leitungsschutz *Galgenhumor*. :shock:
Alleine, dass ich den fast glühenden Fußschalter durch meine Schuhsohle gespürt hatte, hat mich damals dazu gezwungen nur noch mit Abblendlicht nach Hause zu schleichen.
Fun-Fact: Zu Hause hatte ich das nochmal probiert. Der Kontakt im Fußschalter verhielt sich wie ein sehr langsamer Blinker. Jedes Mal wenn er zu warm wurde, öffnete er und schloss sich nach Abkühlung wieder selbstständig.
Also die ursprüngliche Elektrik ist anhand dieses Beispiels definitiv nicht für die 220W ausgelegt. Die Sealed-Beam Scheinwerfer die 1965 verbaut wurden hatten meines Wissens nach wesentlich weniger Leistung. Deswegen ist die Relais Umrüstung bei H4 Scheinwerfern auch unumgänglich.
Wenn jetzt wie du sagst, die Lichtmaschine defekt wäre und die Versorgung rein über die Batterie läuft, dann würden jetzt Anstelle der schwächeren Sealed-Beam Lampen unsere 220W über das Amperemeter und den nachfolgenden Leitungen laufen.
Ich glaube nicht, dass die damit gerechnet haben, sie hatten es ja beim Fußschalter auch nicht.
Aber es wird schon gut gehen, denke ich, da ich ja mit dem Anschluss an der Batterie genau dies schon Jahrelang praktiziert habe. Dennoch bin ich meist nie länger als eine Stunde mit Abblendlicht und 15 Minuten am Stück mit Fernlicht gefahren. Da habe ich bisher nichts kokelndes bemerkt.
Im Anhang sieht man eine Tabelle die zeigt, dass die Headlights im Lichtschalter über einen Sicherungsautomaten mit 18A abgesichert waren. Mit den Relais wird dieser Wert schon mal sicher nicht mehr erreicht. Die Rücklichter haben im Lichtschalter einen 15A Sicherungsautomaten. Vielleicht kann die Tabelle noch jemand irgendwann mal brauchen. Qualität ist leider etwas mies. Aber lieber haben als brauchen.
Gruß


Ich muss auch gestehen dass ich seither nur ne kleine Runde abends gefahren bin und noch nicht so richtig abschätzen kann ob dir Beleuchtung so ausreichend ist. Hab die Probefahrt wegen des Kokelgeruchs schnell eingestellt (wegen dem Poti fürs Dimmen). Mo, hast du dir auch mal den Lichtschalter genauer angesehen? Ich glaube der is auch mit ner internal Fuse abgesichert oder?![[Bild: 49a4152371fd58ffda7840b0723c7894.gif]](https://uploads.tapatalk-cdn.com/20210130/49a4152371fd58ffda7840b0723c7894.gif)
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aber das lässt sich alles ja noch prüfen. Umverdrahtet is im Motorraum ja schnell. 
